Sepsis

(Foto: PTAforum Online)

Ich finde es wunderbar, dass ich in meinem Beruf jedes Mal etwas Neues lerne. Für das PTAforum habe ich mich jetzt mit der Sepsis auseinandergesetzt. Und gestaunt, wie viel ich bis dato nicht wusste.

Mein Bild der Sepsis war eng mit rostigen Nägeln und roten Strichen verbunden. Denn auch ich habe Astrid Lindgren geglaubt, dass ein roter Streifen, der von der Wunde langsam zum Herzen wandert, als Anzeichen gilt. Ich spiele auf die Szene im „Michel von Lönneberga“ an, als er „Blutvergiftung“ rufend den verletzten Albert findet. Wie falsch ich damit lag, könnt Ihr in der Printausgabe 16/2017 lesen oder online hier.

Ein Spoiler ist an dieser Stelle erlaubt:

Aus Platzgründen – mir standen nur rund 8.000 Zeichen zur Verfügung – gehe ich auf die Mär vom roten Strich nicht ein. Er ist nämlich kein Anzeichen für eine Sepsis, sondern lediglich für eine entzündete Lymphbahn. Daraus kann sich eine Sepsis entwickeln, muss es aber nicht. Naja, Astrid Lindgren war halt auch keine Expertin.